Theo – der kleine Hund, der alles verändert hat
Theo ist klein. Wirklich klein. Ein Toypudel mit viel zu grossen Augen, einer Nase, die ständig in Bewegung ist, und einer Energie, die locker für drei Hunde reichen würde. Und trotzdem – oder genau deshalb – hat er mein Leben einmal komplett umsortiert.
Seit Theo da ist, beginnt jeder Tag anders. Früher: Kaffee, Laptop, To-do-Liste. Heute: Pfoten im Gesicht, leises Winseln, dann ein freudiger Sprung vom Bett direkt ins Herz. Theo erinnert mich daran, langsamer zu sein. Pausen zu machen. Rauszugehen, auch wenn das Wetter „meh“ ist. Weil für ihn jeder Spaziergang ein kleines Abenteuer ist.
Ein Welpe mit Meinung
Theo ist nicht einfach nur süss – er hat Charakter. Er weiss genau, was er will (und was nicht), diskutiert mit Blicken und legt sich demonstrativ hin, wenn ihm etwas nicht passt. Gleichzeitig ist er unglaublich sensibel. Er merkt sofort, wenn ich müde bin, gestresst oder traurig, und setzt sich dann ganz nah zu mir. Ohne Drama. Einfach da.
Und dann wäre da noch diese Phase … nennen wir sie liebevoll: „Ich teste mal meine Zähne an allem“. Tischbeine, Socken, Kabel (!!!), Decken, meine Finger – nichts ist wirklich sicher. Theo möchte die Welt nicht nur sehen und riechen, sondern offenbar auch komplett durchkauen. Es ist, als würde er denken: Vielleicht ist genau dieses Möbelstück ja doch essbar?
Manchmal bringt mich das an meine Grenzen. Aber es erinnert mich auch daran, dass er eben ein Baby ist. Ein neugieriger, lernender, wachsender kleiner Hund, der gerade herausfindet, wie diese grosse Welt funktioniert – Zahn für Zahn.
Kreativer Begleiter
Viele meiner Ideen entstehen inzwischen draussen, an der Leine, irgendwo zwischen Waldweg und Quartierstrasse. Theo schnüffelt, ich denke. Theo bleibt stehen, ich bleibe stehen. Diese ungeplanten Pausen haben etwas Magisches – sie machen Platz im Kopf. Und manchmal auch Platz für neue Songs, neue Texte oder einfach neue Perspektiven.
Mehr als ein Hund
Theo ist kein „Projekt“, kein Accessoire, kein Instagram-Gag. Er ist Familie. Verantwortung. Freude. Chaos. Liebe.
Er zeigt mir täglich, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein: Nähe, Bewegung, Aufmerksamkeit – und jemanden, der sich ehrlich freut, wenn man nach Hause kommt.
Und ja, es wird hier sicher noch öfter um Theo gehen. Weil er jetzt Teil von allem ist. 🐾









